Wir entsandten vor dir keinen Gesandten [22:52]

Frage:

Was ist mit dem Vers gemeint: „Wir entsandten vor dir keinen Gesandten und keinen Propheten, außer dass, wenn er sich etwas wünschte, der Satan etwas in seinen Wunsch warf, sodass Gott aufhebt, was der Satan hereinwarf. Dann legt Gott Seine Zeichen fest und Gott ist wissend und weise.” [Al-Hajj 22:52]

وما أرسلنا من قبلك من رسول ولا نبي إلا إذا تمنى ألقى الشيطان في أمنيته فينسخ الله ما يلقي الشيطان ثم يحكم الله آياته والله عليم حكيم

Antwort:

Ali Ibn Ibrahim berichtete, dass Imam Ja’far As-Sadiq (a.) sagte: „Als der Prophet Muhammad (s.) von Armut betroffen wurde, kam er zu einem Mann von den Helfern (aus Medina) und sprach zu ihm: »Habt ihr etwas zu essen?« Er sprach: »Ja, o Gesandter Gottes.« Er schlachtete und bratete für ihn eine junge Ziege. Als ihm etwas davon gebracht wurde, wünschte sich der Prophet Muhammad (s.), dass Ali, Fatimah, Al-Hasan und Al-Husain (a.) bei ihm wären. Dann kamen Abu Bakr und Umar. Dann kam Ali (a.) nach ihnen. Aus diesem Grund sandte Gott den Vers herab: »Wir entsandten vor dir keinen Gesandten und keinen Propheten.« (22:52) Und keinen Erleuchteten: »Außer dass, wenn er sich etwas wünschte, der Satan etwas in seinen Wunsch warf.« Womit Abu Bakr und Umar gemeint sind: »Sodass Gott aufhebt, was der Satan hereinwarf.« Womit die Gegebenheit gemeint ist, als Ali (a.) nach ihnen eintraf: »Dann legt Gott Seine Zeichen fest.« Für die Menschen, womit gemeint ist, dass Gott dem Befehlshaber der Gläubigen (a.) beisteht. Dann sagt Er: »Damit Er das, was Satan hereinwirft, zu einer Versuchung macht.« (22:53) Womit dieser (Abu Bakr) und jener (Umar) gemeint sind: »Für jene, in deren Herzen Krankheit ist und deren Herzen verhärtet sind.« Damit ist die Gesinnung gegenüber dem aufrechten Imam gemeint. Dann sagt Er: »Und diejenigen, die ungläubig sind, beharren auf ihrem Zweifel daran.« (22:55) Womit der Zweifel am Befehlshaber der Gläubigen (a.) gemeint ist: »Bis die Stunde sie plötzlich überkommt oder die Strafe eines unfruchtbaren Tages.« Der mit keinem anderen unter den Tagen zu vergleichen ist. Dann sagt Er: »An jenem Tag gehört die Königsherrschaft Gott. Er wird zwischen ihnen urteilen. Dann werden diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, in den Gärten der Wonne sein. Diejenigen aber, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären.« (22:56-57) Und die nicht den Glauben (Iman) an die Nähe (Wilayah) zum Befehlshaber der Gläubigen (a.) und zu den Imamen (a.) aufwiesen: »Denen steht eine schmähliche Strafe zu.«” [Bihar-ul-Anwar von Al-Majlisi, Band 17 Seite 86]

عن علي بن إبراهيم عن جعفر بن محمد الصادق عليهم السلام أنه قال: إن رسول الله صلى الله عليه وآله أصابه خصاصة فجاء إلى رجل من الأنصار فقال له: هل عندك من طعام؟ فقال: نعم يا رسول الله، وذبح له عناقا وشواه، فلما أدناه منه تمنى رسول الله صلى الله عليه وآله أن يكون معه علي وفاطمة والحسن والحسين عليهم السلام، فجاء أبو بكر وعمر، ثم جاء علي عليه السلام بعدهما، فأنزل الله في ذلك: وما أرسلنا من قبلك من رسول ولا نبي ولا محدث إلا إذا تمنى ألقى الشيطان في أمنيته يعني أبا بكر وعمر فينسخ الله ما يلقي الشيطان يعني لما جاء علي عليه السلام بعدهما، ثم يحكم الله آياته للناس يعني ينصر الله أمير المؤمنين عليه السلام، ثم قال:“ ليجعل ما يلقي الشيطان فتنة يعني فلانا (أبا بكر) وفلانا (عمر) للذين في قلوبهم مرض والقاسية قلوبهم يعني إلى الامام المستقيم، ثم قال: ولا يزال الذين كفروا في مرية منه أي في شك من أمير المؤمنين حتى تأتيهم الساعة بغتة أو يأتيهم عذاب يوم عقيم قال: العقيم: الذي لا مثل له في الأيام، ثم قال: الملك يومئذ لله يحكم بينهم فالذين آمنوا وعملوا الصالحات في جنات النعيم والذين كفروا وكذبوا بآياتنا قال: ولم يؤمنوا بولاية أمير المؤمنين والأئمة عليهم السلام فأولئك لهم عذاب مهين

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