At-Tusi über die Vollständigkeit des Qur’an in Menschenhand

Muhammad Ibn Hasan At-Tusi schreibt:
والمقصود من هذا الكتاب علم معانيه، وفنون أغراضه وأما الكلام في زيادته ونقصانه فمما لا يليق به أيضا، لان الزيادة فيه مجمع على بطلانها والنقصان منه، فالظاهر أيضا من مذهب المسلمين خلافه، وهو الأليق بالصحيح من مذهبنا وهو الذي نصره المرتضى رحمه الله وهو الظاهر في الروايات غير أنه رويت روايات كثيره، من جهة الخاصة والعامة، بنقصان كثير من آي القرآن، ونقل شئ منه من موضع إلى موضع، طريقها الآحاد التي لا توجب علما ولا عملا، والأولى الاعراض عنها، وترك التشاغل بها، لأنه يمكن تأويلها ولو صحت لما كان ذلك طعنا على ما هو موجود بين الدفتين، فان ذلك معلوم صحته، لا يعترضه أحد من الأمة ولا يدفعه
„Der Sinn dieses Buches ist das Wissen über seine Bedeutungen und seine Zweckfächer und was das Wort zu seiner Hinzufügung und Auslassung von ihm betrifft, so gehört das zu dem, was ebenso nicht zu ihm passt, denn über die Falschheit der Hinzufügung zu ihm besteht ein Konsens und über die Auslassung von ihm ist ebenso von der Glaubensrichtung der Muslime der Gegensatz davon offenkundig und es ist das Passendste zum Richtigen von unserer Glaubensrichtung und es ist das, was Al-Murtada, Gott habe ihn selig, befürwortete und es ist das Offenkundige in den Überlieferungen. Allerdings wurden viele Überlieferungen von der Allgemeinheit und der höheren Klasse über die Auslassung von vielen Versen des Qur’an berichtet und die Verlegung von etwas von ihm von einer Stelle zur anderen. Ihre Wege sind einzeln (Ahad), die weder Wissen noch Handlung auferlegen und es ist vorzuziehen, sich davon abzuwenden und es zu unterlassen, sich damit zu beschäftigen, denn ihre Auslegung ist möglich und selbst wenn sie stimmen würden, wäre das keine Anfechtung von dem, was sich zwischen den beiden Buchdeckeln befindet, denn die Richtigkeit davon ist bekannt. Weder begehrt jemand aus der Nation dagegen auf noch verwirft man es.” [At-Tibyan, Band 1, Seite 3]
Adnan Ibn Alawi Al-Bahrani schreibt:
فما عن المرتضى والصدوق والشيخ (الطوسي) من إنكار ذلك فساد
„Die Aussage von Al-Murtada, As-Saduq und dem Gelehrten (At-Tusi) über die Zurückweisung davon ist nichtig.” [Mashariq-ush-Shumus, Seite 129]
Abu l-Hasan Al-Fatuni schreibt:
أقول أما ادعاؤهم عدم الزيادة أي زيادة آية أو آيات مما لم يكن من القرآن فالحق كما قالوا إذ لم نجد في أخبارنا المعتبرة ما يدل على خلافه سوى ظاهر بعض فقرلت خبر الزنديق في فصل السابق وقد وجهناه بما يندفع هذا الاحتمال وقد مر في الفصل الأول وفي روايات العياشي أن الباقر عليه السلام قال: إن القرآن قد طرح منه آي كثيرة ولم يزد فيه إلا حرف قد أخطأت بها الكتبة وتوهمتها الرجال وأما كلامهم في مطلق التغيير والنقصلن فبطلانه بعد أن نبهنا عليه أوضح من أن يحتاج إلى بيان وليت شعري كيف يجوز لمثل الشيخ (الطوسي) أن يدعي أن عدم النقصان ظاهر في الروايات مع أنا لم نظفر على خبر واحد يدل عليه
„Ich sage: Was ihre Behauptung betrifft, dass es keine Hinzufügung gibt, womit die Hinzufügung eines Verses oder von Versen gemeint ist, die nicht zum Qur’an gehören, so ist das, was sie sagen, richtig, da wir in unseren akzeptablen Überlieferungen nichts finden, was den Gegensatz dazu beweist. Abgesehen vom äußeren Anschein einiger Absätze der Überlieferung im vorherigen Abschnitt über den Häretiker und wir haben sie in eine Richtung gelenkt, wodurch diese Möglichkeit ausgeschlossen wird und es ist im ersten Abschnitt und in den Überlieferungen von Al-Ayyashi bereits erwähnt worden, dass Al-Baqir (a.) sagte: ﴾Vom Qur’an wurden viele Verse entfernt und ihm wurde nichts hinzugefügt, außer Buchstaben. Die Schreiber irrten sich mit ihnen und die Leute bildeten sie sich ein.﴿ Und was ihre Aussage über die allgemeine Veränderung und Auslassung betrifft, so ist ihre Falschheit, nachdem wir auf sie hinwiesen, klarer, als dass sie einer Erläuterung bedarf. Wüsste ich doch, wie es einem wie dem Gelehrten (At-Tusi) möglich ist, zu behaupten, dass das Offenkundige in den Überlieferungen darin besteht, dass keine Auslassung vorliegt, obwohl wir keine Überlieferung erhielten, die das beweist.” [Mir’at-ul-Anwar, Seite 85]
Husain An-Nuri At-Tabarsi schreibt:
ومما يؤكد كون وضع هذا الكتاب (التبيان) على التقية ما ذكره السيد الجليل علي بن طاووس في سعد السعود وهذا لفظه: ونحن نذكر ما حكاه جدي أبو جعفر محمد بن الحسن الطوسي في كتاب التبيان وحملته التقية على الاقتصار عليه من تفصيل المكي من المدني والخلاف في أوقاته الخ وهو أعرف بما قال من وجوه لا يخفى على من اطلع على مقامه فتأمل
„Dass dieses Buch (At-Tibyan) aus Taqiyyah verfasst wurde, wird von dem gestützt, was der treffliche Sayyid Ali Ibn Tawus in Sa’d-us-Su’ud anmerkte und das ist sein Wortlaut: ﴾Wir erwähnen das, was mein Großvater, Abu Ja’far Muhammad Ibn Hasan At-Tusi, im Buch At-Tibyan erzählte und die Taqiyyah veranlasste ihn dazu, sich darauf von der Unterscheidung des Mekkanischen vom Medinensischen und der Differenz über ihre Zeitpunkte einzuschränken.﴿ Und so weiter und er ist kundiger über das, was er an Gesichtspunkten äußerte. Das bleibt für denjenigen nicht unentdeckt, der seine Situation studierte. So bedenke.” [Fasl-ul-Khitab, Seite 34]
Ni’matullah Al-Jaza’iri schreibt:
والظاهر أن هذا القول إنما صدر منهم لأجل مصالح كثيرة منها سد باب الطعن عليها بأنها إذا جاز هذا في القرآن فكيف جاز العمل بقواعده وأحكامه مع جواز لحوق التحريف لها وسيأتي الجواب عن هذا كيف هؤلاء الأعلام رووا في مؤلفاتهم أخبارا كثيرا تشتمل على وقوع تلك الأمور في القرآن وأن الآية هكذا أنزلت ثم غيرت إلى هذا
„Es ist offensichtlich, dass diese Aussage von ihnen nur auf Grund der vielen Vorteile getätigt wurde. Zu ihnen gehört, dass ihnen die Kritik damit erspart bleibt, dass wenn dies beim Qur’an möglich ist, wie es noch möglich sein kann, sich nach seinen Grundsätzen und Urteilen zu richten, wenn der Eintritt der Verfälschung davon in Frage kommt und die Antwort darauf wird folgen, wie diese überragenden Persönlichkeiten in ihren Büchern zahlreiche Überlieferungen tradierten, die den Eintritt jener Dinge beim Qur’an beinhalten und dass ein Vers soundso herabgesandt wurde, worauf man ihn zu soundso veränderte.” [Al-Anwar-un-Nu’maniyyah, Band 2, Seite 315]

Muhammad Ibn Hasan At-Tusi schreibt:
وأذكر مسألة مسألة فاستدل عليها إما من ظاهر القرآن أو من صريحه أو فحواه أو دليله أو معناه، وإما من السنة المقطوع بها من الاخبار المتواترة أو الاخبار التي تقترن إليها القرائن التي تدل على صحتها
„Ich erwähne Sachverhalt für Sachverhalt, worauf ich den Beweis dafür anführe. Entweder vom äußeren Wortsinn des Qur’an oder seine Eindeutigkeit, oder seinen Sinn, oder seinen Hinweis, oder seine Bedeutung, oder vom Brauch (Sunnah), über den durch konsekutive Überlieferungen Gewissheit besteht, oder die Überlieferungen, für die Indizien bestehen, die belegen, dass sie authentisch (Sahih) sind.” [Tahdhib-ul-Ahkam, Band 1, Seite 2]

ما أخبرني به الشيخ أيده الله تعالى عن أبي القاسم جعفر ابن محمد عن محمد بن يعقوب عن محمد بن الحسين وغيره عن سهل بن زياد عن علي بن الحكم عن الهيثم بن عروة التميمي قال: سألت أبا عبد الله عليه السلام عن قوله تعالى فاغسلوا وجوهكم وأيديكم إلى المرافق فقال: ليس هكذا تنزيلها إنما هي فاغسلوا وجوهكم وأيديكم من المرافق ثم أمر يده من مرفقه إلى أصابعه وعلى هذه القراءة يسقط السؤال من أصله
„Was mir der Gelehrte, Gott festige ihn, von Abu l-Qasim Ja’far Ibn Muhammad berichtete, von Muhammad Ibn Ya’qub, von Muhammad Ibn Husain und anderen, von Sahl Ibn Ziyad, von Ali Ibn Hakam, dass Haitham Ibn Urwah At-Tamimi sagte: ﴾Ich befragte Abu Abdillah (As-Sadiq) über Sein Wort: »So wascht eure Gesichter und Hände zu den Ellenbogen.« (5:6) Da sprach er: »So lautet seine Herabsendung (Tanzil) nicht. Er lautet lediglich: ‚So wascht eure Gesichter und Hände von den Ellenbogen.’« Dann fuhr er mit seiner Hand von seinem Ellenbogen bis zu seinen Fingern.﴿ Und nach dieser Leseart entfällt die Frage von Grund auf.” [Tahdhib-ul-Ahkam, Band 1, Seite 60 – 61, Hadith 159]

الفحام قال حدثني محمد بن عيسى بن هارون قال حدثني أبو عبد الصمد إبراهيم، عن أبيه، عن جده وهو إبراهيم بن عبد الصمد بن محمد بن إبراهيم قال: سمعت جعفر بن محمد عليهما السلام يقول كان يقرأ إن الله اصطفى ادم ونوحا وال إبراهيم وال عمران وال محمد على العالمين قال: هكذا أنزلت
„Al-Fahham sagte: Mir erzählte Muhammad Ibn Isa Ibn Harun, der sagte: Mir erzählte Abu Abdissamad Ibrahim, von seinem Vater, von seinem Großvater und dieser ist Ibrahim Ibn Abdissamad Ibn Muhammad Ibn Ibrahim, der sagte: ﴾Ich hörte Ja’far Ibn Muhammad (a.) sprechen. Er pflegte es zu lesen: »Gott erwählte Adam, Noah, die Familie von Abraham, die Familie von Amram und die Familie von Muhammad vor den Welten.« (3:33) Er sprach: »So wurde er herabgesandt.«﴿” [Al-Amali, Seite 451, Hadith 38]

اللهم أنزل بهم (الرؤساء) بأسك ونقمتك فإنهم كذبوا على رسولك وبدلوا نعمتك وأفسدوا عبادك وحرفوا كتابك وغيروا سنة نبيك
„Gott, sende ihnen (Führer) Dein Unglück und Deine Vergeltung herab, denn sie logen über Deinen Gesandten, vertauschten Deine Gnade, setzten Deine Diener herab, verfälschten Deine Schrift und veränderten den Brauch Deines Propheten.” [Misbah-ul-Mutahajjid, Seite 122]

اللهم جدد به (الإمام) ما امتحي من دينك وأحي به ما بدل من كتابك وأظهر به ما غير من حكمك
„Gott, erneuere durch ihn (Imam), was von Deiner Religion verschwand, belebe durch Ihn, was man von Deiner Schrift vertauschte und decke durch ihn auf, was man von Deinem Urteil veränderte.” [Misbah-ul-Mutahajjid, Seite 291]

فأماتت (الأمة) الحق وجارت عن القصد ومالأت الأحزاب وحرفت الكتاب وكفرت بالحق لما جاءها
„Da ließ sie (Nation) das Recht sterben, irrte vom Ziel ab, machte gemeinsame Sache mit den Parteien, verfälschte die Schrift und verleugnete das Recht als es zu ihr kam.” [Misbah-ul-Mutahajjid, Seite 545]

Kommentar:
At-Tusi glaubt, dass die Leseart von Asim von Ali (a.) abweicht [hier!].

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