Al-Mufid widersteht As-Saduq ins Angesicht und greift ihn an

Muhammad Ibn Ali As-Saduq schreibt:
اعتقادنا في النفوس أنها هي الأرواح التي بها الحياة وأنها الخلق الأول لقول النبي صلى الله عليه وآله: إن أول ما أبدع الله سبحانه وتعالى هي النفوس المقدسة المطهرة فأنطقها بتوحيده ثم خلق بعد ذلك سائر خلقه واعتقادنا فيها أنها خلقت للبقاء ولم تخلق للفناء لقول النبي صلى الله عليه وآله: ما خلقتم للفناء بل خلقتم للبقاء وإنما تنقلون من دار إلى دار وأنها في الأرض غريبة وفي الأبدان مسجونة واعتقدنا فيها أنها إذا فارقت الأبدان فهي باقية منها منعمة ومنها معذبة إلى أن يردها الله تعالى بقدرته إلى أبدانها وقال عيسى بن مريم للحواريين: بحق أقول لكم أنه لا يصعد إلى السماء إلا ما نزل منها
„Unser Glaube über die Seelen besteht darin, dass sie die Geister sind, durch die das Leben besteht und dass sie die erste Schöpfung sind. Auf Grund des Ausspruchs des Propheten (s.): Das erste, was Gott hervorbrachte, waren die heiligen reinen Seelen. So ließ Er sie Seine Einheit kundtun. Hiernach schuf Er dann die übrigen Seiner Geschöpfe.﴿ Und unser Glaube über sie besteht darin, dass man sie zum Fortdauern schuf und man sie nicht zum Vergehen schuf. Auf Grund des Ausspruchs des Propheten (s.): Man schuf euch nicht zum Vergehen, sondern man schuf euch zum Fortdauern und ihr wechselt lediglich von einem Ort zum anderen Ort.﴿ Und dass sie auf Erden entlegen und in den Leibern festgehalten sind und wir glauben, dass wenn sie von den Leibern scheiden, sie fortdauernd sind. Von ihnen gibt es diejenigen, denen es wohl ergeht und diejenigen, die man straft, bis Gott sie durch Seine Macht zu ihren Leibern zurückbringt und Jesus, der Sohn der Maria (a.), sagte: Nichts steigt hinauf in den Himmel, außer dem, was aus ihm herabstieg.﴿“ [Al-I’tiqadat, Seite 47]
Muhammad Ibn Muhammad Al-Mufid schreibt:
والذي صرح به أبو جعفر رحمه الله في معنى الروح والنفس هو قول التناسخية بعينه من غير أن يعلم أنه قولهم فالجناية بذلك على نفسه وعلى غيره عظيمة فأما ما ذكره من أن الأنفس باقية فعبارة مذمومة ولفظ يضاد ألفاظ القرآن قال الله تعالى: كل من عليها فان ويبقى وجه ربك ذو الجلال والاكرام والذي حكاه من ذلك وتوهمه هو مذهب كثير من الفلاسفة الملحدين الذين زعموا أن الأنفس لا يلحقها الكون والفساد وأنها باقية وإنما تفنى وتفسد الأجسام المركبة وإلى هذا ذهب بعض أصحاب التناسخ وزعموا أن الأنفس لم تزل تتكرر في الصور والهياكل لم تحدث ولم تفن ولن تعدم وأنها باقية غير فانية، وهذا من أخبث قول وأبعده من الصواب وبما دونه في الشناعة والفساد شنع به الناصبة على الشيعة ونسبوهم إلى الزندقة ولو عرف مثبته ما فيه لما تعرض له لكن أصحابنا المتعلقين بالأخبار أصحاب سلامة وبعد ذهن وقلة فطنة يمرون على وجوههم فيما سمعوه من الأحاديث ولا ينظرون في سندها ولا يفرقون بين حقها وباطلها ولا يفهمون ما يدخل عليهم في إثباتها ولا يحصلون معاني ما يطلقونه منها
„Das, was Abu Ja’far (As-Saduq), Gott sei ihm gnädig, über die Bedeutung von Geist und Seele kundtat, ist exakt die Lehre der Befürworter von Reinkarnation (Tanasukh), ohne dass er bemerkt, dass es ihre Lehre ist. So ist das Vergehen gegen ihn selbst und gegen andere ungeheuerlich. Was das anbelangt, welches er erwähnte und zwar, dass die Seelen fortdauernd sind, so ist das eine tadelnswerte Redeweise und ein Wortlaut, der den Wortlauten des Qur’an widerspricht. Gott sagte: Jeder, der auf ihr ist, ist vergänglich und das Angesicht deines Herrn dauert fort. Dem Inhaber von Majestät und Ehrung.﴿ (55:26-27) Und das, was er davon erzählte und sich ausmalte, ist die Lehre von zahlreichen häretischen Philosophen, die behaupteten, dass die Seelen nicht das Sein und die Zersetzung heimsuchen und dass sie fortdauernd sind und lediglich die zusammengesetzten Leiber vergehen und sich zersetzen und daran glaubten einige Befürworter von Reinkarnation und sie behaupteten, dass sich die Seelen unaufhörlich in den Gestalten und Hüllen wiederholen. Sie nicht hervorgerufen wurden, nicht vergingen und nicht verschwinden werden und dass sie fortdauernd und unvergänglich sind und das ist eine üblere Lehre und noch fernliegender von der Richtigkeit und mit dem, was unter ihm in Abscheulichkeit und Verderbtheit ist, verunglimpften die Feinde (Nasib) die Schiiten und schrieben sie den Häretikern zu und würde der Bejahende davon bemerken, was darin enthalten ist, dann würde er sich dem nicht zuwenden, aber unsere Gefährten, die den Überlieferungen zugetan sind, sind Gefährten von Gutgläubigkeit, Geistesferne und Geringheit an Scharfsinn. Sie gehen auf ihren Angesichtern in dem vorüber, was sie von den Aussprüchen hörten und sie beachten nicht ihren Rückhalt und sie unterscheiden nicht zwischen ihren richtigen und falschen und sie begreifen nicht, was zu ihnen in ihrer Feststellung hinzukommt und sie gelangen nicht zu den Bedeutungen von dem, was sie von ihnen lösen.“ [Tas’hih-ul-I’tiqadat, Seite 87 – 88]

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