Al-Khu’i über die Bestrafung von zoophilen Triebtätern

Abu l-Qasim Al-Khu’i schreibt:
مَـنْ وَطَـأَ بَـهِـيـمَـةً مَـأْكُـولَـةَ الـلَّـحْـمِ أَوْ غَـيْـرَهَـا فَـلَا حَـدَّ عَـلَـيْـهِ وَلَـكِـنْ يُـعَـزِّرُهُ الْـحَـاكِـمُ حَـسَـبَ مَـا يَـرَاهُ مِـنَ الْـمَـصْـلَـحَـةِ وَيُـنْـفَـى مِـنْ بِـلَادِهِ إِلَـى غَـيْـرِهَـا وَأَمَّـا حُـكْـمُ الْـبَـهِـيـمَـةِ نَـفْـسِـهَـا وَحُـكْـمُ ضَـمَـانِ الْـوَاطِـئِ فَـقَـدْ تَـقَـدَّمَـا فِـي الْـمَـسْـأَلَـةِ الـتَّـاسِـعَـةِ مِـنْ بَـابِ الْأَطْـعِـمَـةِ وَالْأَشْـرِبَـةِ
Wer mit einem Tier den Geschlechtsverkehr vollzog, dessen Fleisch man verzehrt, oder mit einem anderen, für den gibt es keine Grenzstrafe (Hadd). Allerdings diszipliniert ihn der Richter entsprechend dem, was er an Wohl vorsieht und er wird aus seinen Ortschaften zu anderen verbannt. Was das Urteil des Tieres selbst und das Urteil der Haftung des Verkehrenden betrifft, so kamen beide beim neunten Sachverhalt vom Kapitel über Speisen und Getränke vor.“ [Takmilat Minhaji s-Salihin, Seite 56, Nummer 290]
لَا يَـجُـوزُ الـتَّـرَافُـعُ إِلَـى حَـاكِـمٍ آخَـرَ بَـعْـدَ حُـكْـمِ الْـحَـاكِـمِ الْأَوَّلِ وَلَا يَـجُـوزُ لِلْآخَـرِ نَـقْـضُ حُـكْـمِ الْأَوَّلِ إِلَّا إِذَا لَـمْ يَـكُـنِ الْـحَـاكِـمُ الْأَوَّلُ وَاجِـدًا لِـلـشَّـرَائِـطِ أَوْ كَـانَ حُـكْـمُـهُ مُـخَـالِـفًـا لِـمَـا ثَـبَـتَ قَـطْـعًـا مِـنَ الْـكِـتَـابِ وَالـسُّـنَّـةِ
Es ist nicht zulässig, nach dem Urteil des ersten Richters sich gegenseitig zu einem anderen Richter zu zitieren und für den anderen ist es nicht zulässig, das Urteil des ersten außer Kraft zu setzen, außer wenn der erste Richter nicht die Voraussetzungen erfüllt oder wenn sein Urteil gegen das verstößt, was von der Schrift (Qur’an) und dem Brauch (Sunnah) ausdrücklich erwiesen ist.“ [Takmilat Minhaji s-Salihin, Seite 8, Nummer 20]

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