Der Mord an Abir Qasim

Abir Qasim Al-Janabi (* 19. August 1991; † 12. März 2006) war ein 14-jähriges irakisches Mädchen, das am 12. März 2006 von Soldaten der US-Armee vergewaltigt und getötet und dessen Familie ermordet wurde.

Abir im Alter von sieben Jahren

Abir lebte mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren drei Geschwistern zusammen: Die 6-jährige Schwester Hadil, der 9-jährige Bruder Ahmad und der 11-jährige Bruder Muhammad. Ihr Haus befand sich westlich von Al-Mahmudiyyah, Irak, etwa 200 Meter von einem sechsköpfigen US-Verkehrskontrollpunkt entfernt. Von ihrem Kontrollpunkt aus beobachteten die Soldaten Abir oft bei der Hausarbeit und der Pflege des Gartens.
Am 12. März 2006 drangen fünf Soldaten bei einem geplanten Angriff am helllichten Tag in das Haus der Familie ein. Sie trennten Abir und ihre Familie in zwei verschiedene Räume. Ein Soldat, Steven Green, ermordete Abirs Eltern und ihre jüngere Schwester, während zwei andere Soldaten das Kind im anderen Zimmer abwechselnd festhielten und vergewaltigten. Green kam mit den Worten „Ich habe sie gerade getötet. Alle sind tot“ heraus und vergewaltigte Abir dann selbst. Schließlich schoss er ihr in den Kopf, übergoss sie mit Kerosin und zündete Abirs Körper an.
Das Feuer breitete sich aus und alarmierte die Nachbarn. Einer erinnerte sich: „Das arme Mädchen, sie war so schön. Sie lag da, ein Bein war gestreckt und das andere angewinkelt und ihr Kleid war bis zum Hals hochgezogen.“ Green, der das Verbrechen später als großartig bezeichnete und die anderen Soldaten, die an dem Vorfall beteiligt waren, schrieben die Tat Aufständischen zu, als Soldaten der  irakischen Armee eintrafen. Nachdem zwei Soldaten desselben Regiments gefoltert und getötet wurden, enthüllte ein unbekannter Soldat das Verbrechen. Abir ist nur eines von vielen zivilen Opfern des Irak-Krieges.
Einen Fernsehbericht dazu findet man [hier!].
Kommentar:
Nicht weniger abscheulich sind die Scheinfrommen, die Vergewaltigung [hier!] und Kindesmissbrauch [hier!] unter dem Vorwand der “ islamischen “ Heirat gutheißen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von solch einer Blasphemie [hier!].

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